Test: BenQ ScreenBar E-Reading-LED-Task-Lampe

 

Hallo Leute!

Heute habe ich mal einen Testbericht für euch. Ich hatte die Gelegenheit die BenQ Screenbar E-Reading-LED-Task-Lampe zu bekommen und diese auf Herz und Nieren zu testen.

Gerade für Menschen, die viel Zeit am Bildschirm verbringen, ist eine gute und vor allem die Augen schonende Beleuchtung das A und O.

Der taiwanische Elektronikriese BenQ wirft seine neue Screenbar E-Reading-LED-Lampe in den Ring.

Was sich unter diesem doch recht sperrigen Namen verbirgt und wie sich die Lampe im Alltag schlägt, habe ich für euch in diesem Testbericht einmal zusammen getragen.

Direkt vorweg möchte ich mich bei der Firma BenQ bedanken, die mir diese Lampe kostenfrei zum Test zur Verfügung gestellt hat. Aus Gründen der Transparenz sei erwähnt, dass ich die Lampe nach dem Test behalten darf. Dennoch spiegelt der Test meine eigene und unverfälschte Meinung wider.

 

Was verbirgt sich also hinter der Screenbar E-Reading-LED-Task-Lampe? Wenn wir den Namen einmal etwas auseinander nehmen, dann erhalten wir folgendes:

 

-Screenbar, also eine Lampe, welche an einem Monitor befestigen lässt

-E-Reading, also "elektronisches Lesen" - damit ist natürlich das Lesen von Bildschirminhalten gemeint

-und LED-Task-Lampe, also eine LED-Lampe, welche sich u.a. dimmen lässt.

 

Die technischen Daten gibt der Hersteller folgendermaßen an:

 

  • Lichtquelle: Dual Color LED
  • Farbwiedergabeindex: 2700K bis 6500K
  • Leuchtdichte: 100 Lux im Zentrum (Höhe 45cm)
  • Lichtstrom: 2700K : 300lm, 6500K: 320lm
  • LED Lebensdauer: 50.000 Stunden
  • Stromeingang: 5V, 1A UBS-Port
  • Stromverbrauch: max. 5 Watt
  • Materialien: Aluminiumlegierung, PC / ABS
  • Maße: 45 x 9,0 x 9,2 cm
  • Gewicht: 0,53kg

Nun, nackte Zahlen sagen natürlich nicht viel aus, deswegen versuche ich meine Erfahrungen mit der Lampe hier einmal (und ja, natürlich auch etwas subjektiv) auf den Punkt zu bringen.

 

Fangen wir mit der Verpackung und dem Inhalt an.

Die Lampe kommt in einem schlichten aber funktionalen Karton. Die einzelnen Komponenten - es sind erfreulicherweise nur drei an der Zahl - sind rutschfest in Aussparungen im Innenleben des Kartons geparkt und zusätzlich in Folien eingewickelt oder mit einer Schutzfolie beklebt. So kommt die Lampe sicher geschützt bei einem zu Hause an, wenn man sie bestellt oder vom Laden nach Hause transportiert.

 

Sie besteht wie gesagt aus drei Komponenten:

 

 

 

der Halterung

 

 

 

einem USB-Kabel

 

 

 

und der eigentlichen Lampe

Der Zusammenbau gestaltet sich extrem simpel und ist in 2 Minuten erledigt. Es muss lediglich die Leiste in die Halterung gesteckt werden, dann wird die Halterung auf den Monitor gesteckt und per USB mit einer Stromquelle verbunden. Da die Lampe nur 5 Watt maximalen Stromverbrauch benötigt, reichen die gängigen USB-Anschlüsse von Computern oder Laptops aus. Natürlich kann man die Lampe auch ein ein vorhandenes USB-Netzteil oder einen Hub mit externer Stromversorgung anschließen - oder an eine Powerbar, wenn man z.B. mit seinem Laptop unterwegs ist und dessen Akku etwas schonen will. Besonders clever finde ich, dass die Halterung zum einen eine Gummierung aufweist und damit rutschfest ist und zum anderen im rückseitigen Teil ein Gegengewicht integriert wurde. Auch wurde ein Federmechanismus eingebaut, der die Halterung leicht zusammendrückt. So hält die Lampe sicher am Monitor und wackelt nicht. Laut Angabe von BenQ ist die Halterung bei Monitoren von 1-3 cm Stärke verwendbar, was bei so ziemlich allen aktuellen Modellen der Fall sein sollte. Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend, die Aluminiumlegierung fühlt sich nicht nur gut an, sie macht auch einen wertigen Eindruck. Man hat nicht das Gefühl, dass die Lampe nach kurzer Zeit den Geist aufgibt. Sehr gut, BenQ!

So sieht das Ganze dann an einen Monitor angebaut aus. Schön schlicht, wie ich finde.

Doch wieso sollte man sich eine solche Lampe überhaupt anschaffen?

Laut aktuellen Untersuchungen arbeiten wir täglich im Schnitt ca 5,7 Stunden an Bildschirmen - der eine mehr, der andere weniger. Da die Abstrahlung von Monitoren generell schädlich für die Augen sein soll, sind Pausen unabdingbar. Für die Arbeitszeit empfiehlt sich eine "gesunde" und gute Beleuchtung. Laut einer Studie der American Standard Practice for Office Lightning empfieht sich eine Arbeitshelligkeit von 500 Lux. Und hier kommt die LED-Screenbar ins Spiel. Dazu gleich mehr. Zuerst einmal wollen wir uns die einzelnen Funktionen anschauen.

Die Lampe verfügt über zwei Betriebsmodi, einen automatischen und einen manuellen Modus. Im manuellen Modus lassen sich Helligkeit und Lichttemperatur nach den eigenen Vorlieben individuell anpassen. Dies geschieht über Touch-sensitive Knöpfe auf dem oberen Rand der Lampe.

Im automatischen Modus - und das ist extrem clever - passt sich die Lampe den Lichtverhältnissen der Umgebung an und soll gewährleisten, dass man stets mit den o.g. 500 Lux arbeitet. So werden Helligkeit und Lichtfarbe je nach Bedarf verändert, z.B. wenn eine andere Lichtquelle ein oder ausgeschaltet wird oder, wenn man die Rollos eines Fensters schließt. In meinem Fall hat das gut funktioniert. Sollte jedoch der Computer in einer Ecke stehen, könnte es vielleicht zu Problemen kommen, wenn es hinter einem hell ist aber der Monitor durch einen Schatten o. ä. verdeckt wird. Hier sollte man dann lieber manuell regeln. In einem klassischen Büro-Szenario mit freistehenden Schreibtischen ist die Automatikfunktion wahrscheinlich ziemlich perfekt.

Sollte es jedoch einmal sehr dunkel sein, regelt der automatische Modus die Helligkeit noch etwas weiter herunter, laut Hersteller auf ca 300 Lux. Damit soll ein zu hoher Kontrast zwischen Arbeitsbereich und Umfeld vermieden werden.

Konventionelle Beleuchtung reflektiert das Licht

Die ScreenBar arbeitet blendfrei

Ebenfalls hervorzuheben ist, dass die Lampe extrem blendfrei arbeitet. Dies ist vermutlich den LEDs geschuldet und wahrscheinlich ist dies nichts wirklich Neues. Aber für mich, der bisher lediglich klassische Schreibtischlampen gewohnt war, ist dieser Unterschied eine absolute Offenbarung. Vorbei sind die ewigen Lichtspiegelungen auf dem Monitor! Vorbei ist es mit schlechter Sicht bei einem dunklen Level in einem Game, bei dem man alles sieht, nur nicht den Gegner, der sich hinter der nächste Ecke versteckt und nur darauf wartet, den Spieler über den Jordan zu schicken. Auch bei Foto- oder Videobearbeitung ist diese Lampe eine echte Revolution. Man kann die Darstellungen auf dem Monitor klar und deutlich erkennen und hat dennoch seinen Arbeitsplatz perfekt ausgeleuchtet.

Ich baue euch hier einmal das offizielle Produktvideo von BenQ ein, welches die Funktionen ziemlich gut erläutert. (auf englisch)

Fazit

Ich hatte die BenQ ScreenBar E-Reading LED-Task-Lampe nun einige Wochen im Einsatz und bin ziemlich angetan. Das elegante Design gepaart mit der hervorragenden Funktionalität gefallen mir außerordentlich gut. Als ein Mensch, der oft ziemlich lange vor dem Rechner sitzt (und ja ich gebe es ja zu, auch zum Zocken natürlich ;) , habe ich die Lampe sehr zu schätzen gelernt. In der Tat hatte ich weniger Ermüdungserscheinungen in den Augen, was mir als Brillenträger besonders imponiert. Dieser Eindruck ist natürlich sehr subjektiv aber so habe ich es eben empfunden. Der Automatikmodus ist hervorragend und die Blendfreiheit überzeugt genauso gut, wie einfache manuelle Einstellung. Lediglich in einem engen Szenario, wo der Monitor - und damit der Lichtsensor - vielleicht durch den Schatten eines Regals o.ä. verdeckt ist, wird die Automatik ihre Probleme bekommen. Bei freistehenden oder unverdeckten Schreibtischen ist das Ganze einfach spitze.

 

Für wen ist diese Lampe geeignet? Einfach für alle, die viel Zeit an Bildschirmen verbringen und die Wert auf einen gut ausgeleuchteten Arbeitsplatz legen. Aus gesundheitlichen Gründen zu dieser Lampe zu greifen, lohnt sich allemal.

 

Kommen wir noch zum Preis. Das gute Stück kostet aktuell 99€ und ist z.B. bei Amazon zu finden. Ein Hunderter für eine Lampe ist natürlich schon eine Ansage, jedoch ist der Preis aufgrund der Funktionen und der hervorragenden Verarbeitung meiner Meinung nach in Ordnung. Wer eh in eine neue Beleuchtung investieren will oder nun die vorhandene ersetzen möchte, der macht mit der ScreenBar LED von BenQ definitiv nichts falsch.

kaltweißes Licht

warmweißes Licht

Tastatur und Schreibtisch in kaltweißem Licht

Tastatur und Schreibtisch in warmweißem Licht

blendfreies Ablesen des Monitors

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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